Ohne inhaltsleere Wiederholungen beten

Speaker :   Zac Poonen Categories: :   Uncategorized

Transcript of 54 Not Praying With Meaningless Repetition

Eines der wichtigsten Dinge im Leben eines Christen ist das Sprechen mit Gott. Hast du je darüber nachgedacht? Eines der größten Privilegien, die wir haben, besteht darin, dass wir mit Gott genauso wie mit irgendeinem anderen Menschen reden können, und wir können ihn auch zu uns sprechen hören. Wir möchten damit fortfahren und uns anschauen, was Jesus zu seinen Jüngern in Bezug auf das Sprechen mit Gott, was wir Gebet nennen - Kommunikation mit Gott, mit ihm zu sprechen - sagte.

Letzte Woche haben wir gesehen, dass das Wichtigste beim Gebet nicht die Worte sind, sondern die Einstellung des Herzens, mit der wir uns Gott nahen, und das Wichtigste, was Jesus in diesem Zusammenhang sagte, war, dass wir nicht schauspielern sollten. Wir sollten nicht beten, um Menschen zu beeindrucken. Wir müssen entweder nach Ehre von Gott oder nach Ehre von Menschen trachten. Ein Beispiel: Wenn du betest und andere wissen lässt, dass du ein großer Mann oder eine große Frau des Gebets bist. Du sprichst immer von den Zeiten, die du im Gebet verbringst usw., über Stunden und Tage, die du mit Gebet und Fasten und dergleichen verbringst - dann ist es gut möglich, dass du von Gott keine Antwort auf deine Gebete erhältst. Wusstest du das? Du kannst tagelang beten und fasten und keine Antworten auf irgendeines dieser Gebete erhalten, wenn du sie vor den Augen der Menschen verrichtet hast. Du hast danach zu anderen Menschen gesagt: „Du weißt, ich habe 3 oder 7 Tage vor Gott im Gebet und Fasten verbracht." Weißt du, was Jesus darüber gesagt hat? In Matthäus 6,5 sagte er, dass diese Leute ihren vollen Lohn empfangen haben. Was ist ihr Lohn? Sie wollten die Ehre von Menschen haben, dass sie sehr gottesfürchtige Männer und Frauen sind. Und sie erhielten diese Ehre von Menschen. Menschen dachten, dass sie sehr fromme Menschen seien. Jesus sagte: Das ist es, was sie haben wollten und das ist es, was sie erhielten. Sie werden von Gott nichts bekommen, sodass alles Gebet und alles Fasten vergeblich war.

Andererseits gibt es jemand anders, der niemandem von seinem Gebetsleben erzählt. Es geschieht alles im Verborgenen, in der Kammer, wo vielleicht seine Frau oder die Hausbewohner davon wissen werden. Aber er tut sein Bestes, um dies geheim zu halten und es vor so vielen Menschen wie möglich zu verbergen. Er redet mit niemandem über sein Gebetsleben. Er betet zum Vater im Verborgenen. Er bekommt von den Menschen keinerlei Lohn, weil niemand etwas über sein Gebetsleben weiß. Aber er bekommt seinen vollen Lohn von Gott, weil Gott ihn im Verborgenen sieht.

Meine Frage nun, liebe Freunde, ist: Welche von diesen beiden Arten von Menschen möchtest du sein? Möchtest du Ehre von Menschen, wo du den Ruf eines frommen Mannes oder einer frommen Frau oder eines Mannes des Gebets oder einer Frau des Gebets bekommst? Oder möchtest du, dass Gott dein Leben anerkennt und dein Gebet erhört und dich segnet? Er wird dich öffentlich belohnen. Menschen werden sehen, wenn es einen Segen Gottes auf deinem Leben gibt. Dass du jemand bist, der im Verborgenen zu Gott betet, und dass Gott dich belohnt.

Das ist also das Erste, was Jesus in Bezug auf das Gebet sagte: „So sollt ihr nicht beten." Und wenn Jesus das als die Gefahr Nr. 1 beim Beten bezeichnete, dann können wir ziemlich sicher sein, dass wir uns davor am meisten in Acht nehmen müssen. Wie du weißt, ist der Mensch im Grunde religiös. Und er möchte viel von seiner Religion vorzeigen, um vor den Menschen einen guten Ruf zu erlangen, dass wir sehr religiöse, heilige Leute sind. Und eine Methode, um dieses Ansehen zu erlangen, besteht darin, Menschen wissen zu lassen, wie viel wir beten und wie viel wir fasten und wie viel Geld wir für das Werk des Herrn geben oder welche Opfer wir für den Herrn gebracht haben usw. Jesus sagte: „Gib Acht, dass du niemanden von diesen Dingen erzählst. Lass es Gott sehen, das genügt."

Das andere, was Jesus in Matthäus 6 sagte, was wir nicht tun sollten, steht in Vers 7: „Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen." Das ist der zweite Fehler, den viele Menschen beim Beten machen. Sie denken, dass Gott sie hören wird, wenn sie viele Worte machen, und dasselbe immer wieder wiederholen, als ob Gott taub wäre und nicht hören könnte, wenn du es einmal sagst.

Sie glauben, dass der Grund, warum Gott einige erhört, darin liegt, dass sie eine lange Zeit beten, und dass Gott diejenigen, die nur kurze Zeit beten, nicht hört. Das ist eine weitere heidnische Vorstellung. Du meinst, dass Gott dich bestimmt gehört haben würde, wenn du 1 Stunde lang gebetet hättest. Aber wenn du nur 1 Minute lang betetest, würde Gott dich nicht hören, weil das zu kurz ist. Woher hast du dieser Vorstellung? Als Petrus auf dem Wasser wandelte und seine Augen von Jesus abwandte und im Meer zu versinken begann, wandte er sich an den Herrn und schrie: „Herr, rette mich!" Das dauerte nur 1 oder 2 Sekunden. Das war sein ganzes Gebet. Und der Herr erhörte es. Wie lange muss dein Gebet sein, bevor Gott es erhört? Das Gebet von Petrus dauerte weniger als 2 Sekunden.

Somit es ist keine Frage der Länge der Zeit, es ist keine Frage von Wiederholungen, besonders von inhaltsleeren Wiederholungen. Wir lesen, dass Jesus im Garten Gethsemane dreimal das Gleiche betete. Aber das war keine inhaltsleere Wiederholung, dieses Gebet kam von Herzen. Manchmal, wenn du eine Bürde auf dem Herzen hast, bringst du sie vor Gott, und du bringst sie erneut und erneut vor Gott, bis die Bürde verschwindet. Das ist also nicht die Art von Wiederholung von der Jesus spricht, weil Jesus selbst in einem anderen Gleichnis über Gebet von einer Witwe sprach, die zu einem Richter ging. Wir finden das in Lukas 18,1-7, und diese Witwe bat immer wieder um eines: „Schaffe mir Recht gegen meinen Widersacher." Und sie ging zurück zum Richter und bat immer wieder um dasselbe, bis der Richter sie schließlich erhörte. Und Jesus sagte, dass dies die Art und Weise ist, wie wir beten sollten.

Seine Auserwählten rufen Tag und Nacht zu ihm, und glaubst du nicht, dass Gott ihnen Recht verschaffen wird? In einem weiteren Gleichnis über Gebet sprach er über einen Menschen, der zu seinem Nachbarn ging. Er sagte: Ein Gast ist zu mir nach Hause gekommen, ich habe nichts zu essen für ihn, und der Nachbar wollte die Tür nicht öffnen. Er klopfte immer wieder an, bis der Nachbar die Tür öffnete. Hier sehen wir dieselbe Lektion - es ist die Beharrlichkeit, immer wieder um eine Sache zu bitten.

Somit sprechen wir nicht über diese Art von Beharrlichkeit, zu der uns Jesus selbst in Lukas 11 und Lukas 18 ermuntert. Er spricht über inhaltsleere Wiederholungen. Zum Beispiel, gleich nach diesem Gebet, nach diesem Rat, den Jesus ihnen gab, wie sie nicht beten sollten, sagte er ihnen wie sie beten sollten. „Unser Vater im Himmel …" und so weiter, wie wir in Matthäus 6,9 und in den Folgeversen lesen. Nun kannst du dieses Gebet nehmen und es auf bedeutungslose Weise vor Gott wiederholen. Wiederhole es wie ein Papagei. Nehmen wir an, du wiederholst es 20 Mal. „Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme …" usw., und du sagst das 20 Mal. Wird Gott es erhören? Ein anderer betet dasselbe Gebet 50 Mal. Wird Gott ihn mehr erhören? Einige Leute haben diese Vorstellung, dass, wenn du dieses Gebet 30 bis 40 Mal wiederholst, je öfter du dieses Gebet wiederholst, desto eher wird Gott dich erhören. Jesus sagte in Vers 7 sehr deutlich: „Das ist eine heidnische Vorstellung." Diese Vorstellung stimmt überhaupt nicht. Es ist das Herz, das bestimmt, was Gott hört. Wenn das Gebet nicht von Herzen kommt, und wenn es eine inhaltsleere Wiederholung ist, die über deine Lippen geht, dann hat es überhaupt keinen Wert. Denke nicht, dass Gott dich hören wird, weil du viele Worte machst. Es ist nicht die Anzahl der Worte, die bestimmen, ob Gott uns hört oder nicht. Es ist der Zustand unseres Herzens.

Das sind also die beiden Warnungen in Bezug darauf, wie wir nicht beten sollten: Erstens, dass wir die Ehre von Menschen suchen und schauspielern und vorgeben, sehr heilig zu sein, und zweitens, dass wir inhaltsleere Wiederholungen benutzen, und glauben, dass Gott uns hören wird, wenn wir lange beten. Das sind die beiden Dinge, vor denen Jesus uns ernstlich warnte.

Erst nach dieser Einleitung fuhr er fort und sagte zu seinen Jüngern: „Nun werde ich euch sagen, wie ihr beten solltet. Seid nicht wie die Heiden. Benehmt euch vor den Menschen nicht so, als ob ihr durch eure Gebete heilig wärt. Benutzt beim Beten keine inhaltsleeren Wiederholungen." Und in diesem Zusammenhang, lehrte er sie noch etwas anderes, bevor er sie dieses Gebet lehrte - er sagte in Vers 8: „Seid nicht wie die Heiden, weil euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet." Das ist etwas sehr Wichtiges, was wir im Gedächtnis behalten sollten. Wenn du Gott um etwas bittest, informierst du Gott nicht über eine Not, die er nicht kennt. Wenn du den Telefonhörer abnimmst und jemand anrufst und sagst: „Dies und das ist passiert oder dies und das wird benötigt" - das mag eine Information sein, die dieser Mensch noch nie zuvor erhalten hat. Aber wenn du Gott etwas sagst, „Herr, der und der ist krank". Aber er wusste das bereits. „Herr, der und der braucht Geld, vielleicht, um zu leben." Gott weiß das. Es gibt absolut nichts, was Gott nicht weiß. Bitte erinnere dich daran, wenn du betest, dass dein Gebet kein Mittel ist, um Gott zu informieren, was er nicht bereits wüsste. Und doch agieren einige Menschen auf diese Weise. Oder manchmal denken sie, dass Gebet der Versuch ist, Gott zu zwingen, Mitleid für irgendeine Person zu haben, der gegenüber Gott ein bisschen hartherzig zu sein scheint. Das ist alles lächerlich. Gott hat für jeden in der Welt mehr Mitgefühl als du und ich jemals haben können. Und er weiß alles, was passiert ist, lange bevor du und ich davon gehört haben. Er kennt unsere Bedürfnisse, bevor wir ihn darum bitten. Daher sind all diese Dinge nicht die Gründe, warum wir beten. Wir beten als Ausdruck unserer Abhängigkeit von Gott und als Ausdruck unseres Glaubens und unseres Zeugnisses, dass er es ist, der all unsere Bedürfnisse stillt. Wenn diese falschen Vorstellungen einmal aus dem Wege geräumt sind, dann können wir exakt auf die Weise beten, wie Gott es möchte.


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