In Gott als Vater Sicherheit finden

Speaker :   Zac Poonen Categories: :   Uncategorized

Transcript of 43 Finding Security In God As A Father

Heute möchten wir uns mit dem Grund befassen, warum sich so viele Menschen unsicher fühlen, und mit den Problemen, die daraus resultieren, und die Lösung dafür.

Als Jesus die Welt verließ, in der Nacht bevor er gekreuzigt wurde, sagte er zu seinen Jüngern in Johannes 14,18: „Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch." Das geschah mit dem Kommen des Heiligen Geistes am Pfingsttag. Was ist ein Waise? Ein Waise ist jemand, der keinen Vater und keine Mutter hat.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Kind, das in einem Elternhaus aufwächst und dort die Liebe eines Vaters und einer Mutter erfährt, und einem Kind, das keinen Vater und keine Mutter hat, was bedeutet, dass Vater und Mutter gestorben sind, als das Kind noch klein war, und daher musste das Kind von einer Stiefmutter oder einem Stiefvater oder einem Onkel oder einer Tante oder Großeltern oder manchmal in einem Waisenheim großgezogen werden. Waisen sind gewöhnlich unsicher, weil sie in ihrer Kindheit keine Liebe erfahren haben. Die Liebe, die nur ein Vater und eine Mutter geben können, kann kein Onkel oder Tante oder Großmutter oder Waisenheim jemals geben. Und wenn es auf Grund des Mangels an Liebe diese Art von Unsicherheit gibt, haben Waisen die Tendenz, sehr defensiv zu sein.

Sie empfinden gewöhnlich, dass Menschen gegen sie sind. Sie müssen sich selbst verteidigen und sind nach innen gekehrt, deprimiert, entmutigt und auf andere eifersüchtig, die mehr haben als sie. Auf Grund von Unsicherheit werden sie in Freundschaften sehr besitzergreifend. Sie möchten, dass jemand sie allein und niemanden sonst liebt. Wir sollten Waisenkinder, die so sind, nicht richten. Sie können so sein, selbst wenn sie 40 oder 50 Jahre alt sind, weil sie ganz am Anfang in ihrer Kindheit niemals die Liebe eines Vater oder einer Mutter erfahren haben. Diejenigen von uns, die Eltern haben, schätzen manchmal nicht den Wert, Eltern zu haben. Das ist bedauerlich. Einige von euch Kindern, ihr schätzt wahrscheinlich den Wert eurer Eltern nicht hoch genug. Du musst Gott für deinen Vater und für deine Mutter danken, weil es in der Welt viele Kinder gibt, die keinen Vater und keine Mutter haben.

Ich möchte dies jetzt in geistlicher Hinsicht anwenden. Was meinte Jesus, als er sagte: „Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen?" Geistlich gesehen können wir sagen, dass die Welt voller Waisen ist, weil sie keinen Vater haben, sie haben Gott nicht als Vater. Sie kennen Gott nicht als einen Vater oder eine Mutter. Daher finden wir alle Eigenschaften, die wir bei gewöhnlichen leiblichen Waisen finden auch bei geistlichen Waisen.

Die Welt ist voller Menschen, die unsicher sind. Die das Gefühl haben, dass andere gegen sie sind - daher kämpfen sie und verteidigen sich selbst, sie sind besitzergreifend. Der Grund dafür ist, dass sie geistliche Waisen sind. Sie lieben Geld, weil sie unsicher sind. Sie haben keinen himmlischen Vater. Sie sind ängstlich. Sie sind besorgt.

Jesus trachtete in seinem irdischen Dienst so sehr, seinen Jüngern die Tatsache einzuprägen, dass Gott ein liebevoller Vater ist. Er lehrte sie zu beten, „Unser Vater". Im Alten Testament konnte niemand auf diese Weise beten. Er sagte, wenn ihr betet, dann sagt, „Unser Vater". Und nach seiner Auferstehung sagte er: „Mein Vater ist euer Vater." Es gibt in Johannes 1,18 einen wunderschönen Vers, der lautet: „Niemand hat Gott je gesehen. Aber Jesus kam, um uns den Vater zu offenbaren."

Mit anderen Worten: Jesus hat uns durch sein Leben und durch seine Lehre erklärt, wie Gott ist. Du weißt, dass die Welt voller Menschen ist, die niemals Gott gesehen haben. Keiner von uns hat Gott gesehen, so heißt es in diesem Vers. Und wenn wir Gott nie gesehen haben, dann gleichen wir einem Menschen, der noch nie einen Elefanten gesehen hat. Wenn du nie einen Elefanten oder ein Foto von einem Elefanten gesehen hast - nehmen wir an, du würdest in ein Land reisen, sagen wir in irgendein westliches Land, wo es irgendein Kind gibt, das vielleicht Bilder von Löwen und Tigern, aber noch nie ein Bild von einem Elefanten gesehen hat - das noch nie einen Elefanten oder ein Bild davon gesehen hat. Nehmen wir an, du würdest dieses Kind bitten, ein Bild von einem Elefanten zu malen. Wie glaubst du, würde dieser Elefant aussehen?

Denkst du, dass irgendein Kind auf der Welt jemals daran denken wird, eine lange Nase zu zeichnen, was wir einen Rüssel nennen? Nein, weil es kein anderes Tier gibt, das so etwas hat. Sie werden etwas zeichnen, das wie ein Löwe oder ein Hund aussieht oder wie die meisten Tiere mit vier Beinen usw. Niemand wird in der Lage sein, einen Elefanten zu zeichnen, der keinen Elefanten oder ein Bild davon gesehen hat. Denn wie kannst du dir das vorstellen? Und wenn es ein geschaffenes Tier wie dieses ist, und wir kein richtiges Bild davon malen können, kannst du dann ein richtiges Bild von Gott malen? Nein. Dein Bild wird bestimmt falsch sein. Daher haben wir so viele Menschen, die ihre eigene Meinung über Gott geäußert haben. Und was ist das Ergebnis davon? Wir haben heute so viele Religionen mit ihren eigenen Vorstellungen von Gott, wie Gott ist. Es ist so wie wenn 200 Leute, die noch nie einen Elefanten oder ein Bild davon gesehen haben, versuchen würden, einen Elefanten zu zeichnen. Wer hat Recht? Sie liegen alle falsch. Aber der Mensch, der einen Elefanten gesehen hat, er wird in der Lage sein, einen richtigen zu zeichnen. Und so, als Jesus vom Himmel kam, war er die einzige Person, die uns sagen konnte, wie Gott ist.

Die Vorstellung der meisten Menschen von Gott ist folgende: Er ist jemand, der sehr streng ist, wie ein Polizist, der darauf aus ist, dich für irgendeinen kleinen Fehler, den du gemacht hast, zu erwischen. Wie diese Straßenpolizisten, die in einer Kurve, die man nicht ganz einsehen kann, warten, um zu sehen, ob du die Kurve geschnitten oder ob du ein bestimmtes Verkehrsgesetz übertreten hast. Sie denken, dass Gott so ähnlich ist. Jemand, der einfach wartet und sich in einer Ecke versteckt und sich auf dich stürzt, sobald du einen Fehler gemacht hast. Daher leben viele Menschen in dieser falschen Art von Gottesfurcht. Sie haben Angst, dass Gott sie bestrafen und ihnen Schaden zufügen wird. Und daher gibt es in jeder Religion Prediger und Lehrer und Priester, die aus dieser Angst, die Menschen haben, Kapital schlagen. Und sie sagen dir nun, du musst diesem Gott auf diese oder jene Weise gefallen, sonst wird er dich bestrafen. Und in fast allen Religionen, einschließlich der christlichen, sagen Priester und Prediger, dass der Weg, Gott zu gefallen, darin besteht, Geld zu spenden.

Daher geben Menschen Geld. Sie unternehmen lange Wallfahrten hierhin und dorthin und spenden Tausende von Rupien. Und eine Menge dieses Geldes geht in die Taschen dieser Priester, Prediger und Pastoren und all das. Es geht darum, aus der Schwachheit von waisenähnlichen Menschen Kapital zu schlagen, im Wissen, dass sie irgendeine Art von Schuldgefühl und Furcht haben, und sie dazu zu bringen, ihr Geld zu spenden. Es ist ein großer Betrug.

Jesus kam, um dieses Konzept von Gott gänzlich von den Menschen zu entfernen. Er sagte, Gott ist ein liebevoller Vater. Gott ist an dir, nicht an deinem Geld interessiert. Er ist daran interessiert, dir zu helfen. Welcher Vater versucht immer, seinen kleinen Kindern Geld aus der Tasche zu ziehen? Ein Vater versucht stets, seinen Kindern zu helfen, sie zu ernähren, zu kleiden, sie auszubilden, so viel Geld für sie auszugeben, und dafür keinerlei Gegenleistung zu erhalten. Jesus offenbarte Gott als einen Vater. Und wenn du glaubst, dass Gott wie ein geschäftsführender Direktor ist, der auf der obersten Etage einer Fabrik lebt, den du niemals zu Gesicht bekommst, dann hast du ein falsches Konzept von Gott, und du bist ein Waise. Und das Ergebnis ist eine Menge Unsicherheit, Angst, Furcht, Spannung in deinem Leben, die du nicht zu haben brauchst. Jesus sagte: „Betrachtet die Vögel des Himmels, wer füttert sie? Sie haben keine Scheune, sie haben keinen Speicher". Und doch: Wie viele toten Vögel siehst du auf der Straße liegen? Du findest kaum einen toten Vogel auf der Straße. Es ist sehr selten, dass du einen toten Vogel auf der Straße findest. Wie kommt das? Wie kommt es, dass sie nicht alle verhungern? Gibt es eine Menge von Menschen, die jeden Tag Samenkörner für die Vögel ausstreuen? Wie oft hast du das getan? Nein, sie finden ihre Nahrung. Auf irgendeine Weise füttert sie unser himmlischer Vater. Sie machen sich keine Sorgen. Und Jesus sagte, denkt ihr nicht, dass ihr mehr wert seid als viele Sperlinge? Sperlinge gehören zu den wertlosesten unter allen Vögeln.

Es gibt ein kleines Gedicht über zwei kleine Vögel, die auf einem Baum sitzen und miteinander reden. Ein Vogel fragt den anderen: „Warum glaubst du, sind diese Menschen so voller Angst und voller Sorgen? Sie scheinen in ihrem Leben immer so angespannt zu sein." Darauf erwiderte der andere Vogel: „Ich glaube, der Grund liegt darin, dass sie keinen himmlischen Vater wie wir haben. Das ist der Grund. Uns geht es gut, weil unser himmlischer Vater für uns sorgt." Was denkst du mein Freund, wenn du diese beiden Vögel sprechen hörst? Ist das nicht eine Schande, wenn Christen ängstlich und besorgt sind?

Du weißt, wenn wir ängstlich und besorgt sind, macht uns das reizbar. Es führt dazu, dass wir angespannt sind und dass wir auf Menschen zurückschlagen, von denen wir denken und vermuten, dass sie uns schlagen. Die Person, die sicher in Gott verankert ist, ist niemals beunruhigt, egal was die Menschen sagen. Nehmen wir an, du gehst die Straße hinunter, und ein Hund hinter einem verschlossenen Tor bellt dich ununterbrochen an oder er bellt dich sogar von der anderen Straßenseite aus an - was wirst du dann tun? Wirst du mit dem Hund argumentieren? Wirst du mit dem Hund kämpfen, und sagen: „Warum bellst du mich an?" Es ist genauso töricht, wenn du hingehst und mit jemandem streitest, der dich anklagt oder dich beschimpft oder falsche Geschichten über dich erzählt. Was solltest du tun? Was würdest du tun, wenn du einen bellenden Hund auf der anderen Straßenseite siehst? Lass ihn einfach in Ruhe. Aber wenn du unsicher bist und wenn du wie ein Waise bist, wirst du nicht in der Lage sein, das zu tun. Du wirst angespannt sein, du wirst besorgt sein und einfach hingehen und mit diesem Hund kämpfen. Und auf diese Weise kämpfen viele Menschen und streiten mit Menschen, die sie beschimpfen. Jemand schreibt ihnen einen bösen Brief, und sie schreiben ihnen dann einen bösen Brief zurück. Das ist alles das Resultat von Unsicherheit. Aber wie war es mit Jesus, als Menschen ihn den Obersten der Teufel nannten? Er ließ sie einfach in Ruhe. Sie klagten ihn an. Sie erzählten allerlei Geschichten über ihn. Er ließ sie einfach in Ruhe. Es hat ihn kein bisschen gestört.

Das Wichtigste ist es, dass wir Gott als Vater kennen. Er ist kein Polizist. Er liebt dich. Er sorgt für dich. Er kennt jedes Detail deines Lebens und wenn du dein Herz geöffnet hast, um Jesus Christus in dein Herz kommen zu lassen, dann ist Gott dein Vater geworden. Diese Entscheidung liegt bei dir. Wenn du dir dessen in diesem Augenblick noch nicht sicher bist, dann öffne jetzt einfach dein Herz und sage: „Herr Jesus, ich möchte, dass du in mein Herz kommst. Ich möchte sicher sein, dass ich ein Kind Gottes bin." Bitte ihn, dir diese Gewissheit zu geben. Er wird seinen Heiligen Geist in dein Herz senden, um dir die Gewissheit zu geben, dass Gott dein Vater ist. Wenn du bereits ein Christ bist, bitte Gott, dir diese Gewissheit zu geben, dass er dein Vater ist, der für dich sorgen wird. Das wird in deinem Leben einen himmelweiten Unterschied ausmachen.


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