Hochzeit von Zac und Annie Poonen (19. Juni 1968)

Autor :   Zac Poonen Kategorien :   Jugendlicher Jünger
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GEBET ­ VON BRUDER BAKHT SINGH: Unser liebevoller, himmlischer Vater, Gott der Gnade, der Barmherzigkeit und des Friedens und wunderwirkender Gott, unser liebevoller und lebendiger Gott, unfehlbarer und unveränderlicher Gott, Gott der Ewigkeit, Gott der Vollkommenheit, Gott der Heiligkeit, im Namen des Herrn Jesus Christus, der uns geliebt und sich für uns dahingegeben hat, kommen wir vor Dich. Wir danken Dir für den glücklichen Tag, als unsere Nacht zum Tag verwandelt wurde. Wir danken Dir für Deine mächtige Hand, durch die wir aus dem sumpfigen Lehm herausgezogen wurden. Und wir danken Dir für Deine unveränderliche Liebe, die durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen wurde. Wir danken Dir, dass Du uns zu Teilhabern des Heiligen Geistes, zu Teilhabern der göttlichen Natur und zu Teilhabern der himmlischen Berufung gemacht hast, indem Du uns das Geschenk des ewigen Lebens gegeben hast. Wir danken Dir für Deinen großartigen und erhabenen Zweck, den Du durch unsere Rettung verfolgst, nämlich durch uns unwürdige Gefäße den Mächten und Gewalten in den himmlischen Regionen Deine mannigfaltige Weisheit kundzutun. Wir danken Dir für die Ehre, die Du uns gegeben hast, Dich Tag für Tag gemäß unseren Bedürfnissen von Deinem Thron sprechen zu hören. Und wir danken Dir für die flüchtigen Blicke auf die Herrlichkeit und auf die Schönheit des Herrn Jesus Christus, die Du uns auf Erden gibst, während wir Dein Wort hören.


Wir danken Dir für das Werk der Gnade und des Heils, das Du in den Herzen Deiner Diener, Bruder Zac Poonen und Schwester Annie gewirkt hast, die nun in Deiner Gegenwart vor Deinem Volk und zu Deiner Ehre als Partner für das Leben zusammengefügt werden. Wir preisen Dich für all die Gnade, die beide bislang von Dir erfahren haben. Wir danken Dir für Deine mächtige Hand, die sie bis jetzt geführt hat. Wir preisen Dich dafür, dass Du sie beide als Deine gereinigten Gefäße auf so vielfältige Weise gebraucht hast. Wir danken Dir, dass Du ihnen beiden und allen Betroffenen Deinen Willen in Bezug auf ihre Vereinigung vollkommen klar gemacht hast. Wir danken Dir für das Verlangen, das Du ihnen beiden gegeben hast, Deinen Namen zu verherrlichen und Dir durch ihre Vereinigung Genugtuung zu bringen. Und wir danken Dir für alle, die heute hier sind ­ ihre Angehörigen, Freunde, Verwandten, Fremde und Geschwister im Glauben ­ um mit ihnen zu feiern. Und wir beten demütig, dass sie alle ihren Anteil erhalten werden, bevor sie wieder nach Hause fahren. Wir beten, dass das Königtum und die Herrschaft des Herrn Jesus Christus an diesem Abend von allen voll anerkannt wird. Möge Deine Ordnung offenbart und bewahrt, Deine Liebe voll geschmeckt werden, Deine Gnade in Fülle hier gegenwärtig sein und Dein Name hoch verehrt werden. Wir beanspruchen den Sieg über die ­ sichtbaren und unsichtbaren ­ Machenschaften des Feindes. Und mögen alle, die hart daran gearbeitet haben, dieses Gelände vorzubereiten, für ihre Arbeit der Liebe ihren vollen Lohn empfangen.


Dies bitten wir im Namen des Herrn Jesus, unseres Erlösers. Amen.


BOTSCHAFT ­ VON BRUDER BAKHT SINGH: Jesaja 30,21: ,,Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: ,Dies ist der Weg; den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken.`" In diesem Vers finden wir ein großes Geheimnis ­ nicht nur für die, die heute als Eheleute vereint werden, sondern für alle, die hier anwesend sind ­ und für alle Gläubigen. Gottes Wort kann uns bei jedem Anlass helfen. Egal, wo wir hingehen, Gott möchte durch Sein Wort zu uns sprechen. Egal wer du bist, du wirst allein von diesem Vers viel Hilfe für dein ganzes Leben erfahren.


Weißt du, wie man die Stimme Gottes hören, unterscheiden und verstehen kann? Deine Freude, dein Glück, dein Erfolg und deine Fruchtbarkeit, sie alle hängen davon ab ­ von der Fähigkeit, die Stimme Gottes zu hören und von der Kraft, dieser Stimme zu gehorchen. Was für eine Freude, was für ein Privileg und was für eine Ehre, die wir als Christen haben, die Stimme Gottes zu hören.


Aber das Traurige ist, dass sehr wenige Christen wissen, wie man diese Stimme unterscheidet. Das ist der Grund, warum viele von ihnen so viele Fehler machen.


Aber ein Fehler, den man in der Frage der Ehe macht, ist ein sehr ernster Fehler ­ denn er wird dir lebenslangen Verlust bringen. Wir sehen überall auf der ganzen Welt, dass viele Professoren, Doktoren, Lehrer und Krankenschwestern unglückliche Ehen und Familien haben. Sie begannen ihr Eheleben mit großen Hoffnungen. Aber nach einigen Monaten waren sie enttäuscht. Aber dann war es zu spät. Daher ist es sehr wichtig, die Stimme Gottes zu hören. Gott spricht ­ weil Er ein lebendiger Gott ist.


Wir danken Gott, dass diese beiden, die heute als Eheleute verbunden werden, ein Zeugnis haben, dass ihre Sünden vergeben worden sind. Sie werden euch das später selber berichten. Sie werden nicht von Onkeln oder Tanten oder Nachbarn oder Freunden oder durch Geld oder sogar durch ihr Aussehen zusammengefügt. Sie werden von Gott zusammengefügt. Ich kann wahrhaftig sagen, dass sie von Gott zusammengefügt werden. Sie haben die Stimme Gottes gehört, und das ist der Grund, warum sie von Ihm zusammengefügt werden ­ und nicht durch sonst jemand oder sonst etwas.


Gott spricht tatsächlich zu uns. Lies Sein Wort. Gottes Kraft findet man in Seiner Stimme. In Psalm 29,4 heißt es: ,,Die Stimme des Herrn ergeht mit Macht." Durch die Stimme Gottes verschwinden Bürden. Durch die Stimme Gottes werden Fragen beantwortet. Durch die Stimme Gottes verschwinden Ängste. Durch die Stimme Gottes erhalten wir neue Liebe, neuen Glauben, neue Energie und neue Kraft. Durch die Stimme Gottes verstehen wir die Wege Gottes. Und das ist der Grund, warum wir nie entmutigt werden. Wir können mit jeder Schwierigkeit fertigwerden! Durch die Wiedergeburt werden wir keine Supermenschen. Wir bleiben nach wie vor gewöhnliche Menschen. Das ist der Grund, warum Menschen heiraten. Zu einer bestimmten Zeit mögt ihr gedacht haben: ,,Ich glaube nicht, dass Zacharias (Zac) jemals heiraten wird." Aber eines Tages hörtet ihr die Nachricht ... und dann habt ihr euch gefragt: ,,Ist das derselbe Zacharias?" Ja, es ist derselbe Mann, genau derselbe.


Er hat sich nicht geändert. Er ist genauso ein Mensch wie du. Er ist kein Übermensch.


Wir bleiben sogar nach unserer Wiedergeburt gewöhnliche Menschen. Wir alle haben gewöhnliche Probleme, gewöhnliche Schwierigkeiten, gewöhnliche Prüfungen und gewöhnliche Versuchungen. Aber der Unterschied ist folgender: Die Stimme Gottes.


Einige wissen, wie man Gottes Stimme hört und sie gehorchen ihr. Andere kennen sie nicht ­ und das ist der Grund, warum sie in Zeiten der Prüfung untergehen. Aber die, die Gottes Stimme hören, überwinden in Zeiten der Prüfung ­ sie gehen von Sieg zu Sieg und triumphieren die ganze Zeit. Auf ihrem Weg mögen viele Schwierigkeiten sein. Aber indem sie auf Gottes Stimme hören, werden sie mehr als Überwinder sein.


Du kannst jedes Problem lösen, wenn du auf deine Knie gehst und Gottes Stimme hörst. In jeder Angelegenheit, in jeder Frage, in jedem Problem und in jeder Schwierigkeit ­ höre auf die Stimme Gottes.


Ihr könnt beide zusammen beten und den ganzen Tag lang Gottes Gnade finden. Lest Gottes Wort gemeinsam und hört jeden Tag auf die Stimme Gottes. Auf diese Weise werdet ihr Gottes Botschaft für eure Freunde, eure Feinde und eure Angehörigen hören. Hört auf Gottes Stimme und findet Gottes Willen heraus, bevor ihr irgendwo hingeht.


Das ist der Grund, warum ich euch diesen Vers gebe ­ Jesaja 30,21: ,,Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: ,Dies ist der Weg, den geht!`" Das ist der einzige Rat, den ich euch an diesem Abend gebe. Ihr beide, wartet jeden Tag geduldig auf den Knien ­ und falls nötig, drei- oder viermal am Tag. Gehorcht dann der Gottes Stimme.


Es ist sehr einfach. Der Gott der Liebe wird zu euch sprechen. Er ist ein liebevoller Gott. Er muss mit euch sprechen. Ihr könnt unzählige Male zu Ihm gehen. Ihr könnt Ihm jede Frage stellen ­ sogar außergewöhnliche. Bittet Ihn um Seine Botschaft für eure Freunde, eure Nachbarn, eure Feinde und auch für eure Zukunftspläne.


Nun, angenommen Gott spräche eines Tages zu Zacharias mit den Worten: ,,Geh nach Manipur" oder nach irgendein ,,pur". Er mag zu seiner Ehefrau sagen: ,,Gott sprach zu mir, ich sollte so weit weg gehen." Und sie mag erwidern: ,,So weit weg, so bald nach unserer Hochzeit? Das kann nicht sein!" Die Antwort lautet hier: Geht auf eure Knie.


Streitet nicht. Dann wird es keine Auseinandersetzung geben. Wenn Gott sagt: ,,Geht an einen bestimmten Ort", dann geht freudig und glücklich dorthin. Wenn Gott gesprochen hat, müssen wir Ihm gehorchen. Die Stimme Gottes wird Einheit, Einigkeit, Gemeinschaft und Zusammenarbeit bringen. Dann wird es keine Eifersucht oder Auseinandersetzung oder Zank oder Parteilichkeit geben.


Zacharias und Annie werden von Gott als Ehepaar zusammengefügt. Sie werden zu Gottes Ehre zusammengefügt. Zacharias ist nach wie vor Gottes Diener. Das hat sich nicht geändert. Er wird weiterhin Gottes Diener sein. Er muss Gott gehorchen. Unser Gebet ist, dass Zacharias Gottes Diener bleiben wird. Gehorcht Gott. Und ihr beide, hört auf die Stimme Gottes.


Ich bin sicher, beide werden von Ihm sehr gesegnet werden.


(Eine Prophezeiung): DURCH IHRE VEREINIGUNG WERDEN VIELE VON IHM GESEGNET WERDEN.


SIE WERDEN ZUM SEGEN FÜR VIELE MENSCHEN IN VIELEN LÄNDERN ZUSAMMENGEFÜGT.


UND DAS LICHT GOTTES WIRD DURCH IHRE VEREINIGUNG IN VIELEN TEILEN DER ERDE HELL LEUCHTEN ­ VORAUSGESETZT, SIE GEHORCHEN DER STIMME GOTTES.


Wir sehen in der Bibel, dass Seine Diener sich auf den Weg machten, als Gott sprach.


Sie gehorchten dem, was Gott sagte. Achtet darauf, dass eure Ohren für Seine Stimme sensibel sind.


Die Bibel sagt: ,,Wer Ohren hat, der höre" (Offb 2,7). Achtet darauf, dass eure Ohren für die Stimme Gottes sehr sensibel sind. Was immer ihr tut, hört auf Gottes Stimme ­ möge Gott euch beide segnen.


GEBET ­ VON ZAC: Liebevoller, himmlischer Vater, ich danke Dir, dass Du mich gerettet hast, als ich in Sünde lebte. Obwohl ich mich selber als Christ bezeichnete, kannte ich Dich nicht.


Aber ich danke Dir für Deine Liebe, die kam, um nach mir zu suchen, die mich suchte und fand und mich in Gemeinschaft mit Dir brachte. Liebevoller Vater, ich danke Dir für den Tag, als ich wirklich zu Dir aufschauen und Dich meinen eigenen Vater nennen konnte. Danke Herr für diesen Tag. Und ich danke Dir, dass du mich seit diesem Tag, all diese Jahre trotz vieler Fehler, trotz vieler Höhen und Tiefen bewahrt und meine Hand durch Deine mächtige Hand gehalten hast. Herr, ich preise Dich und bete Dich an. O Herr, du hast mich vor vielen Fallgruben bewahrt. Du hast mich aus vielen Fallstricken Satans befreit. Und ich preise Dich für jede Knechtschaft, aus der Du mich befreit hast. Ich danke Dir, lieber Herr Jesus, dass Du mir in meiner Erfahrung ein lebendiger Erretter bist ­ nicht bloß jemand in der Geschichte, sondern Einer, der lebt und auferstanden ist ­ König der Könige und Herr der Herren. Und ich danke Dir Herr für jenen Tag, den Du bestimmt hast, um mich, o Herr, in Deinen Dienst zu rufen, um Dein Wort zu predigen. Herr, ich danke Dir, dass Du mich sogar danach, obwohl ich oft nicht das war, was ich hätte sein sollen, und ich in Deinem Dienst nicht so treu war, wie ich hätte sein sollen, nicht verlassen hast.


Ich weiß aus Erfahrung, dass Deine Verheißung, ,,Ich will Dich nicht verlassen und nicht von Dir weichen", wahr ist. Ich danke Dir Herr, für diese bedingungslose Verheißung, die Du mir in Deinem Wort gegeben hast.


Ich danke Dir Herr, dass Du mich sogar zu diesem Tag in meinem Leben gebracht hast, an dem Du für mich Eine bereitgestellt hast, die Du seit Ewigkeit dazu bestimmt hast, in den kommenden Lebensjahren meine Ehepartnerin zu sein. Ich danke Dir, Herr. Während wir uns Dir an diesem Tag gemeinsam als lebendiges Opfer darbringen, beten wir, dass Du es auf Deinem Altar verzehrst. Herr, setze Dein Siegel auf diesen Tag, indem Du Dein himmlisches Feuer in unsere Mitte sendest. Verzehre uns, Herr, für Deinen Dienst. Das ist unser einziges Verlangen. Wir beten, dass unser Leben Deinem Namen Ehre bringen möge ­ selbst wenn wir nicht viel von den Dingen dieser Welt haben, selbst wenn wir keine Ehre, keinen Ruf oder Ruhm haben, und Herr, sogar wenn es Schmach, Sorgen, Prüfungen und Blut, Schweiß und Tränen bedeutet. Wir beten, dass Du unsere Hände bis zum Ende am Pflug hältst; dass wir nicht zurückschauen mögen; dass unser Leben, Herr, Deinem Herzen täglich Befriedigung bringen möge. Wir bitten Dich flehentlich, dass unser Leben Deinem Herzen eine solche Befriedigung bringen möge, dass Du die Dornen vergessen mögest, die Deine Stirn durchdrungen und die Nägel, die Deine Hand durchbohrt haben.


Mögest Du in unserem Leben die Mühe Deiner Seele sehen und zufrieden sein. Herr, das ist unser Verlangen; das ist unser einziges Verlangen. Herr, wir sind nicht fähig, dies zu erfüllen, aber wir danken Dir für die Kraft, die uns durch Deinen Heiligen Geist zur Verfügung steht. Und so, Herr, ruhen wir in Dir und in Deinem Namen gehen wir hinaus, um gemeinsam dem Leben als diejenigen zu begegnen, die Du bestimmt hast, eins zu sein, um Dich zu verherrlichen.


So bitte ich Dich, Herr, dass Du mich vorbereiten mögest, der Ehemann zu sein, so wie Du es von mir erwartest. Und ich bete, lieber Herr, dass Du mich auf jede Weise in einem größeren Ausmaß als in der Vergangenheit zum Dienst vorbereiten mögest.


Ich danke Dir für Deine Verheißung an mich, dass die Herrlichkeit des neuen Hauses größer als die Herrlichkeit des früheren sein wird. Ich glaube, dass dies wahr ist, Herr, denn das ist Dein Wort. Himmel und Erde mögen vergehen, aber Dein Wort wird nicht vergehen. Und so, Herr, im Vertrauen auf die Verheißungen in Deinem Wort, im Vertrauen auf die Stärke, die mir durch Deinen Heiligen Geist zur Verfügung steht, stelle ich mich dieser neuen Verantwortung. Ich bitte Dich, mich jetzt von neuem von jeder Verschmutzung im Verborgenen zu reinigen. Herr, ich bitte Dich, mich mit Deinem Heiligen Geist zu erfüllen. Wir beten, dass aus unser beider Leben, miteinander vereint, Ströme lebendigen Wassers fließen mögen. Lieber Herr, was immer unsere früheren Fehler gewesen sein mögen, mögen sie gereinigt und gemäß Deiner Verheißung vor Deinem Angesicht ausgelöscht werden ­ ,,Ihrer Ungerechtigkeit und ihrer Sünden will ich nicht mehr gedenken".


Und ich bete, lieber Herr, dass Du uns in den kommenden Jahren für alle Menschen, denen wir begegnen, ob reich oder arm, zu einem Segen machen mögest. Bring uns dorthin, wo Du möchtest. Lass uns vor den Reichen oder den Armen stehen. Diese Entscheidung obliegt Dir, nicht uns; sie ist Dein, und wir werden nicht versuchen, sie zu beeinflussen. Sende uns wohin Du willst. Wir sind Deine Diener. Wir sehnen uns danach, Deinem Herzen Befriedigung zu bringen. Unsere Speise ist es, Deinen Willen zu tun. Unsere Speise ist dies: Wenn wir ans Ende unseres Lebens kommen, mögen wir in der Lage sein zu sagen, dass wir Dein Herz zufriedengestellt, Dein Werk vollendet und Deinen Willen getan haben. Herr, das ist unser einziges Verlangen, dass wir, wenn wir in die Herrlichkeit eingehen, an dem Tag, wenn wir Dich von Angesicht zu Angesicht sehen, dass wir beide diese freudigen Worte aus Deinem Munde hören mögen: ,,Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht." Das ist unser Verlangen, Herr. Hilf uns. Und wenn es Dein Wille ist, Herr, sogar wenn es bedeutet, dass wir unser Blut für Dich vergießen, so bereite uns darauf vor. Herr, wir sind sogar dazu bereit. Nimm uns einfach und erfülle uns jetzt ganz, Herr ­ jeden Teil von uns, jedes Stück Geld, das wir haben, jedes Bisschen Energie, das sich in unseren Körpern befindet und jedes Bisschen der Zeit, die uns gehört, Herr, sie ist Dein. Sie ist Dein, Herr. Nach unserem besten Wissen geben wir uns Dir hin. Nimm uns an, Herr.


Wir glauben, dass Du uns angenommen hast ­ und wir preisen Dich Herr. Wir beten Dich an und verehren Dich aus ganzem Herzen für diese Zusicherung. Du hast uns das Geschenk Deiner Annahme gegeben. Herr, wir preisen Dich. Wir krönen Dich erneut, König der Könige, Herr der Herren, König unseres Lebens. Wir bekennen erneut, dass Du allein würdig bist, alle Herrlichkeit und Ehre zu empfangen. Wir bringen dieses Gebet im Namen unseres Herrn Jesus Christus vor Dich. Amen.


GEBET ­ VON ANNIE Liebevoller, himmlischer Vater, Herr und Gott, mein König und mein Erlöser, auch ich bete Dich an, dass Du mich zu diesem Tag gebracht hast. Ich danke Dir, dass Du mich gerettet und mich zu Deinem Besitz gemacht hast. Herr, ich danke Dir für all die Freude, die Du mir an jedem Tag meines Lebens gegeben hast. Ich danke Dir für die Freude, zu wissen, dass meine Sünden vollständig reingewaschen und vergeben wurden. Ich danke Dir, dass Du mich zu Deinem Eigentum gemacht hast. Ich gebe Dir auch meinen Leib und mein ganzes Wesen bedingungslos hin. Wir geben uns ganz Dir hin. Wir danken Dir, dass Du dieses Opfer angenommen hast, und wir beten, dass wir es jeden Tag unseres Lebens ernst meinen, solange Du uns Atem gibst, und dass unser Leben gebraucht werden möge, um Dir Herrlichkeit zu bringen.


Wir geben Dir alles hin. Wir möchten, dass unser Leben Dir Befriedigung bringt, Herr.


Wir danken Dir für alle Verheißungen, die Du uns gegeben hast. Danke Herr, dass Du vor uns hergehst. Du bist mit uns. Du hast versprochen, dass Du uns niemals verlassen und nicht von uns weichen wirst. Herr, wir preisen Dich einfach, wir rühmen Dich, wir erhöhen Dich und beten Dich an. In Jesu kostbarem Namen.


Amen.


GEBET ­ VON BRUDER RON BISSELL: Unser allmächtiger Gott und unser liebevoller himmlischer Vater, wir kommen erneut mit unseren Herzen voller Freude und voller Lobpreis zu Dir für das, was Du auf dem Weg dieser beiden Menschenleben gewirkt hast. Wir danken Dir, lieber Herr, für ihr Zeugnis. Wir danken Dir, Herr, für das, was der Herr in ihrem Leben getan hat, und wir danken Dir, o Herr, für das Siegel, das in unser aller Herzen ist, dass sie im Willen Gottes als Ehepaar zusammengefügt werden. Wir glauben, dass viele Gebete von vielen Menschen zum Himmel aufgestiegen sind und wir preisen Dich. Und nun, o Herr, schauen wir auf zu Dir, dass der Zweck, für den Du sie zusammengefügt hast, in den kommenden Jahren voll erfüllt werden möge. Sie wissen nicht vollauf, genauso wie wir, o Herr, was genau vor ihnen liegt. Aber wir danken Dir, dass sie mit dem Herrn zusammen jedes Problem, jede Prüfung und jede Schwierigkeit im Herrn konfrontieren können. Und wir beten, o Herr, dass Du sie nahe bei Dir hältst. Wir wissen, Herr, dass der Teufel auf vielfältige Weise danach trachten wird, sie zu versuchen und sie auf vielerlei subtile Weise von Dir zu trennen, im häuslichen Leben, um sie irgendwie zu verlocken. Aber wir bitten im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass unser Bruder und unsere Schwester ganz nahe bei Dir gehalten werden, und dass die Gelübde und Verheißungen, die sie gemacht haben, in ihrem Leben wirklich erfüllt werden. Wir bitten Dich, lieber Herr, beide zu segnen und sie in den kommenden Jahren reichlich zu Deiner Herrlichkeit zu gebrauchen. O Herr, wir danken Dir für ihre Hingabe zum Dienst des Herrn. Herr, du brauchst Männer und Frauen, die Dir völlig ergeben sind. Und wir beten, Herr, dass Du unseren Bruder und unsere Schwester nimmst und sie zu Deiner Herrlichkeit und zu Deinem Lobpreis gebrauchst. Wir bitten Dich, Herr, dass, wo immer auch ihr Haus ist, es ein Haus des Wohlgeruchs sein möge. Möge es ein Zuhause voller Triumph sein; sodass alle, die dieses Haus betreten und hineingehen, sich der Gegenwart des Herrn bewusst sein mögen. Und wir beten, lieber Herr, dass Du ihr Zuhause zu Deiner Herrlichkeit benutzt und geben mögest, dass viele den Herrn Jesus Christus finden mögen, indem sie mit ihnen in Kontakt kommen und durch Begegnungen in ihrem Haus. Und Herr, wenn Du ihnen eine Familie schenkst, dann bitten wir Dich, dass Du ihnen Weisheit und Verständnis gibst, ihre Kinder in der Erkenntnis und in der Furcht des Herrn zu erziehen. Und wir bitten Dich, Herr, dass die ganze Familie den Herrn verherrlichen möge. So preisen wir Dich, unser liebevoller Vater, dass Du die Gebete für den heutigen Tag erhörst. Danke für die vielen Gebete, die heute zum Himmel aufsteigen. Wir treten in all diese Gebete ein und bitten Dich Herr, sie zu erhören und Deinen Namen durch ihr gemeinsames Leben als Miterben der Gnade des Lebens reichlich zu verherrlichen. Wir bitten dies im kostbaren Namen unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Amen.


ZEUGNIS ­ VON ZAC: Es gibt so vieles, wofür ich Gott dankbar sein muss, dass Er mich zu diesem Tag gebracht hat. Die Bibel lehrt, dass Jesus, wenn Er Seine Schafe hinauslässt, vor ihnen hergeht. Ich möchte mit euch bloß ein paar Dinge teilen, was der Herr Jesus Christus in meinem Leben gewesen ist.


Ich wurde in eine christliche Familie hineingeboren; und so dachte ich, dass ich automatisch ein Christ wäre. Ich ging sonntags zur Kirche, zur Sonntagsschule, las die Bibel, sprach meine Gebete, aber ich kannte Jesus Christus nie als persönlichen Freund oder Erlöser. Ich wusste von Ihm; aber ich kannte Ihn nicht als persönlichen Freund. Als ich 15 Jahre alt war, trat ich in die Militärakademie ein und verbrachte dort drei Jahre; und dann weitere dreieinhalb Jahre bevor ich in den Dienst der Indischen Marine gestellt wurde.


Und es war erst dann, als ich 19 ½ Jahre alt war, dass ich den Herrn Jesus Christus als meinen persönlichen Erlöser kennenlernte. Dann erkannte ich den Herrn Jesus Christus nicht nur als eine historische Person, sondern als eine lebendige Person, die bei mir war, wo immer ich hinging. Dann wusste ich, was wahres Christentum ist. Dann wurden die Worte der Bibel für mich lebendig und mein ganzes Leben wurde verändert. Seit der Zeit hat Jesus Christus mein Leben auf den Kopf gestellt. Bis zu dieser Zeit war es mein Ziel im Leben, der Admiral der Indischen Marine zu werden. Aber als Jesus mein Leben in Besitz nahm, zeigte Er mir die Wertlosigkeit von irdischen Dingen. Er öffnete meine Augen, sodass ich die Dinge sah, die ewig waren. Und Er zeigte mir, dass es Dinge gab, die weit wichtiger waren als die Dinge, nach denen ich strebte. Seit damals hatte ich das Verlangen, Ihm zu gefallen. Meine irdischen Ambitionen verschwanden. Sie wurden von etwas Höherem und Reinerem ersetzt. Jesus befreite mich von der Knechtschaft Satans.


Und am 6. Mai 1964 berief mich Gott in Seinen Dienst. Ich erinnere mich so klar daran, dass ich es nicht vergessen kann ­ denn Er berief mich so klar durch Sein Wort. Es war nicht der Ruf eines Menschen; es war nicht mein eigenes Gefühl. Und der Herr gab mir den Beweis, dass dies Sein Ruf war, indem Er mich in einer unmöglichen Situation aus der Armee freiließ.


Das war für mich eine Bestätigung, dass der Herr mich berufen hatte. Das war für mich eine Bestätigung, dass Jesus Christus nach wie vor (und auch heute noch) alle Macht im Himmel und auf Erden hat.


Und dann dachte ich, wie Bruder Bakht Singh gerade sagte, dass ich niemals heiraten würde. Ich war zu jener Zeit aufrichtig dieser Meinung; und ich war bereit, ledig zu bleiben, wenn mich der Herr dazu berief. Aber es kommt eine Zeit im Leben, wenn die Bürden im Werk des Herrn geteilt werden müssen. Wir lesen, dass, als die Kinder Israels Kundschafter ins Land Kanaan aussandten, brachten sie Trauben aus Eschkol mit. Und ein Mensch allein konnte die Stange mit der Weintraube nicht tragen; er brauchte jemand anders, um mit ihm am anderen Ende der Stange zu tragen. So kam auch ich zur Erkenntnis, dass auch ich jemand anders am anderen Ende der Stange brauchte, um die Frucht Christi zu dieser Welt zu tragen. Und es ist wunderbar, wie der Herr mich leitete, die zu finden, die der Herr für mich ausgewählt hatte. Ich kann ehrlich vor dem Herrn sagen, dass ich niemals eine Frau gesucht oder einer nachgejagt habe. Genauso wie Adam nicht mit den Worten zu Gott ging, ,,Herr, gib mir eine Frau", ging auch ich nicht [mit einer solchen Bitte] zu Gott. Es war der Herr, der Adams Bedürfnis sah und die Eine für ihn bereitstellte, von der Er wusste, dass sie Adams Bedürfnis entsprach. Und genau auf dieselbe Weise zeigte es mir der Herr auch. Es mag für euch sehr befremdlich klingen, aber ich weiß aus Erfahrung, dass derselbe Gott, der Adam leitete, auch mich leitete. Es war kein anderer Gott, der Adam Seine Frau bereitstellte ­ es ist derselbe Gott. Er heute so lebendig wie zu Adams Zeiten. Und Er ist an dir genauso interessiert, wie Er an Adam interessiert war.


Und der Herr zeigte mir Seinen Willen so klar ­ durch Umstände, durch das innere Zeugnis des Heiligen Geistes, während ich wochenlang betete und durch das Zeugnis von Geschwistern, die reif im Glauben waren, mit denen ich betete. Und eines Tages gab mir der Herr in meiner stillen Zeit ein solch klares Wort. Ich suchte nicht danach, aber ich fand es. Als ich eines Abends den Abschnitt meiner stillen Zeit las ­ es war der Tag, an dem ich mich entschieden hatte ­ an diesem Abend war Hesekiel 44 der Abschnitt für meine stille Zeit.


Als ich die Verse 15 und 16 las, dachte ich an jene, die dem Herrn hauptberuflich dienen sollten ­ die die ganze Zeit vor dem Herrn stehen sollten. Dann kam ich zu Vers 22, wo steht, dass sich diese hauptberuflichen Arbeiter Frauen nahmen. Ich war erstaunt, als ich diesen Vers sah. Ich hatte nie bemerkt, dass Gott so deutlich sprechen konnte. Ich suchte nicht nach diesem Vers. In der Tat, wenn ich diesem Vers nachgejagt hätte, hätte ich ihn wahrscheinlich nicht gefunden. Aber der Herr spricht. Wenn wir eine regelmäßige stille Zeit haben, spricht Er. Er hat zu mir oft so klar gesprochen, und auf diese Weise hat mich der Herr bis zu diesem Tag geführt.


Unser gemeinsames Verlangen ist, dem Herrn Jesus Ehre zu bringen. Der Herr kennt unsere Herzen, dass wir nicht länger nach den Reichtümern und der Ehre dieser Welt trachten ­ denn sie sind in Gottes Augen Kehricht. Es gibt so viele Begehren, die Gott in unser Herz gelegt hat, um Ihm Zufriedenheit zu bringen. Und dieses Lied, das wir gerade gesungen haben, ist etwas, was wir mit der Hilfe des Herrn komponiert haben, um das Verlangen unseres Herzens, Ihm zu dienen, auszudrücken. Diese Worte drücken das aus, was unser Verlangen ist, obwohl ­ wie wir bereits gesagt haben ­ wir in unserer Kraft unfähig sind, es zu tun, aber fähig in Seiner Kraft.


Daher möchte ich euch bitten, für uns zu beten. Viele von euch haben für uns regelmäßig gebetet. Und wir sind jedem einzelnen wirklich dankbar, die so viel für diesen Tag gebetet haben. Und ich weiß, dass dieser Tag nie gekommen wäre, wenn nicht so viele, besonders die Diener des Herrn, für mich gebetet hätten. Ich bin vielen von euch so dankbar, die aus solch weiten Entfernungen angereist sind, um eure Liebe und Zuneigung zu uns auszudrücken.


Vor allem möchte ich Folgendes sagen: Es gibt etwas, was unseren Herzen weit größere Freude bringen wird ­ und das ist, dass auch ihr den Herrn Jesus in eurem Leben als den Lebendigen erfährt. Ich möchte euch einladen, euer Herz für den Herrn Jesus Christus zu öffnen. Der Unterschied zwischen dem Christentum dem Namen nach und dem Christentum in der Erfahrung ist so groß wie der Unterschied zwischen Himmel und Erde. Möge der Herr euch dahin [in das wahre Christentum] führen, wohin Er uns geführt hat. Ich danke jedem Einzelnen für sein Kommen.


ZEUGNIS ­ von ANNIE Auch ich möchte mit euch ein paar Dinge zur Ehre Gottes teilen. Sehr früh in meiner Kindheit lehrte mich mein Vater, dass es nicht ausreicht, bloß dem Namen nach ein Christ zu sein. Ich preise Gott, dass Er mir vor 11 Jahren einen Tag gab, an dem Er mir half, mich Ihm zuzuwenden. Er öffnete mir dann die Augen, welch eine elende Sünderin ich war. Und ich bin das sogar jetzt noch. Er zeigte mir, wie viel der Herr für mich erlitten hat. Ich preise Ihn dafür, weil das in meinem Leben einen großen Unterschied ausgemacht hat. Der Herr half mir, danach viele Entscheidungen darauf zu gründen. So preise ich Gott und gebe dem Herrn dafür die Ehre. Einige Monate später half mir der Herr, Ihm zu gehorchen, indem ich mich im Wasser taufen ließ.


Und danach hat mich der Herr geleitet und mich so viele Dinge gelehrt. Als ich an das ,,Medical College" [Medizinische Hochschule] kam ­ es war der Herr, der mich auswählte ­ Er zeigte mir Seinen Willen, dass ich in einem bestimmten Krankenhaus für Leprakranke arbeiten sollte. Und auf Grund dieser Entscheidung bewahrte Er meine Hingabe an Ihn. Auch dafür gebe ich Gott die Ehre. Ich hätte diese Hingabe oft aufgegeben, aber der Herr erinnerte mich ständig an diese Hingabe.


Als ich in Bezug auf meine Ehe betete, sprach der Herr sehr eindeutig zu mir und Er gab mir Frieden in meinem Herzen, dass dies Sein Wille war. Ich las an diesem Tag aus Lukas, Kapitel 12 ­ und der Herr sprach durch die Verse 29 bis 31 auf eine neue Weise zu mir: ,,Darum auch ihr, fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe. Nach dem allem trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft. Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen." Der Herr gab mir viel Frieden, weil die Ehe oft das bedeuten kann, was Vers 29 andeutet ­ irdische Dinge, die leicht dazwischen kommen können. Daher bin ich dankbar, dass mir der Herr diesen Vers gab ­ wonach ich zuerst trachten sollte. Vor ein paar Wochen gab mir der Herr eine definitive Erfahrung, um mir zu zeigen, dass ich in Seinem Willen war. Und Er gab mir die Gewissheit, dass Er mich mit Seinem Heiligen Geist gesalbt hatte. Zu der Zeit gab Er mir einen Vers, der erneut sehr wertvoll für mich ist ­ 2. Korinther 4,18: ,,Uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig." Der Herr zeigte mir, dass in meinem bisherigen Leben viele der Dinge, die ich suchte, zeitliche Dinge waren. Er musste mir die Augen öffnen, um mir zu zeigen, dass ich nach ewigen Dingen trachten und aus dem Blickwinkel der Ewigkeit für Ihn arbeiten sollte.


Der Herr sprach zu mir auch durch Psalm 45,11-12 und 17: ,,Höre, Tochter, sieh und neige dein Ohr: Vergiss dein Volk und dein Vaterhaus! Den König verlangt nach deiner Schönheit; denn er ist dein Herr und du sollst ihm huldigen ... An deiner Väter statt werden deine Söhne sein; die wirst du zu Fürsten setzen in aller Welt." Ich preise Gott dafür, dass Er jeden von euch hierher gebracht hat, um unsere Freude zu teilen. Gott segne euch.


ZEUGNIS ­ von P.C. POONEN (Zacs Vater) Es war in der Weihnachtswo